Ausstellung

 Ausstellung – Respekt und Widerhall. 
Was:Jo Jastram im Dialog mit seinen Künstlerfreunden Kate Diehn-Bitt und Johannes Müller

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das plastische und zeichnerische Werk Jo Jastrams (1928-2011). Der bekannte norddeutsche Bildhauer wäre im Herbst 90 Jahre alt geworden. Jastram ist in Rostock geboren, hat über viele Jahre dort gearbeitet und im öffentlichen Raum der Hansestadt prägnante künstlerische Spuren hinterlassen. Aber auch mit Ahrenshoop war er sehr verbunden: durch Freundschaften mit den hier lebenden Familien Löber und Klünder, mit Hertha von Guttenberg und dem greisen Hinstorff-Verleger Peter E. Erichson. Von künstlerischer Seite waren zwei Persönlichkeiten als Anreger für ihn wichtig, die wie er zur Rostocker Szene gehörten: Johannes Müller (1935-2012) und Kate Diehn-Bitt (1900-1978).Johannes Müller, aus Thüringen stammend, hatte in Dresden Malerei studiert und sich danach in Rostock niedergelassen. Als Leiter eines Mal- und Zeichenzirkels an der Universität prägte er junge Menschen, indem er sie dazu ermutigte, neue, experimentelle Wege zu gehen. Unter seinen Schülern waren heute prominente Künstlerpersönlichkeiten wie Hanns Schimansky, Manfred Zoller und Gerhard Weber. Müller selbst erwarb sich durch sein künstlerisches Schaffen Respekt und Ansehen – nicht zuletzt bei seinem Freund Jo Jastram. Seine unvoreingenommene und trotzdem strenge Haltung in künstlerischen Fragen machten ihn für Jastram zum unentbehrlichen Gesprächspartner.Kate Diehn-Bitt, heute als bedeutende Malerin der 20. Jahrhunderts anerkannt, lernte Jo Jastram in den 1960ern durch eine Zufallsbegegnung mit einigen ihrer Werke kennen. Die persönliche Bekanntschaft entstand auf seine Initiative aus Wertschätzung für ihre Kunst, die damals keine Öffentlichkeit hatte. Seit ihrer Jugend in Rostock, hatten die unannehmbaren kunstpolitischen Umstände der NS-Diktatur und der Formalismusstreit in der frühen DDR sie zur Arbeit im Verborgenen gezwungen. Jastram beeindruckte die Unbeugsamkeit der Malerin ebenso wie ihre intensive Ausdrucksart. Sein eigener künstlerischer Maßstab festigte sich nicht zuletzt durch die Reibung an ihrem Werk.


Blick in die Ausstellung „Respekt und Widerhall“: Im Vordergrund „Mongolischer Steppenreiter“,1967, Bronze (© Kunstmuseum Ahrenshoop)
Wann:20.07.2019
21.07.2019
22.07.2019
23.07.2019
24.07.2019
25.07.2019
26.07.2019
27.07.2019
28.07.2019
29.07.2019
30.07.2019
31.07.2019
01.08.2019
02.08.2019
03.08.2019
04.08.2019
05.08.2019
06.08.2019
07.08.2019
08.08.2019
09.08.2019
10.08.2019
11.08.2019
12.08.2019
13.08.2019
14.08.2019
15.08.2019
16.08.2019
17.08.2019
18.08.2019
19.08.2019
20.08.2019
21.08.2019
22.08.2019
23.08.2019
24.08.2019
25.08.2019
26.08.2019
27.08.2019
28.08.2019
29.08.2019
30.08.2019
31.08.2019
01.09.2019
Wo:Weg zum Hohen Ufer 36
18347 Ostseebad Ahrenshoop
Tel. 03822066790

Landkarte
GoogleMaps
Quelle: Tourismusverband M-V/Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub
Inhaltlich verantwortlich ist der Einsteller dieses Datensatzes. Problem melden

Impressum/Nutzungsbedingungen   |   Datenschutz   |   Veranstaltung eintragen


waswannwo-mv.de ist ein Service von:
Leos-Urlaub.de
Fischland-Darß-Zingst – Ferienwohnung & Ferienhaus