Ausstellung

 Ausstellung – Gerhard Marcks und Alfred Partikel 
Was:Eine Künstlerfreundschaft zwischen Berlin, Bauhaus und Ahrenshoop – eine Ausstellung erkundet die Beziehung von Gerhard Marcks und Alfred Partikel

Im April 2019 jährt sich die Gründung des Weimarer Bauhauses zum 100. Mal. Gerhard Marcks (1889-1981), einer der bedeutendsten deutschen Bildhauer und Grafiker des 20. Jahrhunderts, war neben Lyonel Feininger der erste „Formmeister“, den der Gründungsdirektor Walter Gropius an die später weltberühmte Thüringer Kunstschule berief. Seine Tätigkeit als Leiter der zum Bauhaus gehörigen Dornburger Töpferwerkstätten war prägend für das frühe Bauhaus, so wie auch Marcks seinerseits von dem revolutionären Geist der jungen Lehranstalt geprägt wurde. Als sich im Zusammenhang mit dem Umzug des Bauhauses nach Dessau Mitte der 1920er Jahre auch die Orientierung der Schule wandelte, trennte Gerhard Marcks sich vom Bauhaus und wechselte an die Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle/Saale.Für das Selbstverständnis der Künstler am frühen Bauhaus war es von entscheidender Bedeutung, Teil einer Gruppe Gleichgesinnter zu sein, die von individuellen Positionen aus alle die gemeinsame Idee einer Neugestaltung der modernen Lebenswelt im Sinne eines zeitgenössischen Gesamtkunstwerkes verfolgten. Gerhard Marcks nahm dieses Selbstverständnis in sein späteres Leben mit. Es war der wesentliche Antrieb für die Pflege seiner zahlreichen Künstlerfreundschaften. Darunter war die zu dem Maler Alfred Partikel (1888-1945) eine besonders innige und langjährige. Sie führte u. a. dazu, dass Gerhard Marcks sich zu Beginn der 1930er Jahre in Niehagen auf dem Fischland ansiedelte und dort das Ende des Zweiten Weltkrieges überlebte.Gerhard Marcks und Alfred Partikel kannten sich aus einer gemeinsamen Berliner Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Als Marcks im April 1919 ans Weimarer Bauhaus ging, verloren sich die Künstler nicht aus den Augen. Ein Dokument der herzlichen Freundschaft beider über die räumliche Entfernung zwischen Berlin und Dornburg hinweg, ist das von ihnen 1920 gemeinsam erschaffene „Osteraltärchen“. Der Kontakt wurde nochmals enger, als Marcks 1925 an die Burg Giebichenstein übergewechselt war und Partikel sein Haus in der Ahrenshooper Dorfstraße errichtet hatte. Marcks war nun häufiger Sommergast der Familie Partikel, und 1930 erwarb er im benachbarten Niehagen sein eigenes Haus, das er nach seiner Entlassung aus der Burg Giebichenstein 1933 ausbaute, um sich nun über ausgedehnte Zeiträume bis 1946, nach der Zerstörung seiner Berliner Atelier-Wohnung im Jahr 1943 ganz auf das Fischland zurückzuziehen. So wie Gerhard Marcks sein Leben als Künstler zwischen Halle/Saale, Berlin und Niehagen einrichtete, pendelte Alfred Partikel, seit 1929 Professor für Landschaftsmalerei an der Kunstakademie in Königsberg, zwischen Königsberg, Berlin und Ahrenshoop. Die Nähe zur Natur in Ahrenshoop war für beide der Hintergrund einer geistigen Spiegelung, mittels derer sie sich künstlerisch verankerten. Menschlich wurde ihre Freundschaft noch einmal wichtiger, als jeder der Künstler einen Sohn im Zweiten Weltkrieg verlor. Als Alfred Partikel im Oktober 1945 im Ahrenshooper Holz auf bis heute nicht geklärte Weise verschwand, errichtete Gerhard Marcks dem Freund im Ort einen Gedenkstein. Die Ausstellung im Kunstmuseum Ahrenshoop stellt wichtige Stationen der Künstlerfreundschaft zwischen Gerhard Marcks und Alfred Partikel dar. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem gemeinsamen Ahrenshooper Refugium und seinen künstlerischen Auswirkungen.Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit zahlreichen Abbildungen.


links: Alfred Partikel, Der Schweinehirte (Der verlorene Sohn, Ausschnitt), 1931, Öl auf Leinwand und rechts: Gerhard Marcks, Ver Sacrum, 1943, Bronze und Blei (© VG Bild Kunst, Bonn 2019)
Wann:20.06.2019, 11:00–18:00
21.06.2019, 11:00–18:00
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Wo:Weg zum Hohen Ufer 36
18347 Ostseebad Ahrenshoop
Tel. 03822066790

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Quelle: Tourismusverband M-V/Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub
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