Ausstellung

 Verboten und Verfolgt. Jehovas Zeugen im KZ Ravensbrück und in Haftanstalten der DDR 
Was:Verboten und Verfolgt. Jehovas Zeugen im KZ Ravensbrück und in Haftanstalten der DDR

Verboten und Verfolgt. Jehovas Zeugen im KZ Ravensbrück und in Haftanstalten der DDREine Ausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Zusammenarbeit mit der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur„Die Bibelforscher waren eine Häftlingsgruppe in Ravensbrück, die eine geschlossene Überzeugungsgemeinschaft bildeten. [....] Ihre Kraft half ihnen, ihre menschliche Würde zu bewahren.“(Margarete Buber-Neumann [1901-198]), 1940-1945 kommunistischer Häftling im KZ Ravensbrück, war Blockälteste bei den Bibelforscherinnen)Die 2018 in der Gedenkstätte Ravensbrück erstmals gezeigte Ausstellung widmet sich Zeuginnen und Zeugen Jehovas, die im NS-Staat unter anderem im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert und später in der DDR erneut verfolgt waren.Von völkischen und nationalsozialistischen Kreisen wurden die Bibelforscherinnen und Bibelforscher bereits in den 1920er Jahren als „jüdische Bolschewisten“, „Volksverräter“ und „Kommunisten“ verunglimpft.Rund 2.800 deutsche Zeuginnen und Zeugen Jehovas sowie 1.400 aus den besetzen Ländern wurden als „Schutzhäftlinge“ der Gestapo in die Konzentrationslager deportiert. Im KZ Ravensbrück waren bis zur Befreiung 782 weibliche und 218 männliche Bibelforscher inhaftiert.Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die verfolgten Zeugen Jehovas in der Sowjetischen Besatzungszone als Opfer des Faschismus (OdF) anerkannt. Unmittelbar nach Gründung der DDR warf man ihnen jedoch „Kosmopolitismus“, „Boykotthetze“ und „Spionage für den Westen“ vor. Die Organisation wurde verboten, ihre Mitglieder verloren ihren Status als OdF und viele von ihnen wurden zu hohen Haftstrafen verurteilt. Nach Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in der DDR (1962) wurden Zeugen Jehovas wegen der Totalverweigerung des Wehrdienstes vor Gericht gestellt und verurteilt. In der Bundesrepublik wurden sie zwischen 1960 und 1969 ebenfalls verurteilt, wenn sie auch den Ersatzdienst ablehnten.

https://www.kultur-mv.de/ausstellungen/verboten-und-verfolgt-jehovas-zeugen-im-kz-ravensbrueck-und-in-haftanstalten-der-ddr-wanderausstel.html
Wann:23.02.2019, 10:00
24.02.2019, 10:00
25.02.2019, 10:00
26.02.2019, 10:00
27.02.2019, 10:00
28.02.2019, 10:00
01.03.2019, 10:00
02.03.2019, 10:00
03.03.2019, 10:00
04.03.2019, 10:00
05.03.2019, 10:00
06.03.2019, 10:00
07.03.2019, 10:00
08.03.2019, 10:00
09.03.2019, 10:00
10.03.2019, 10:00
11.03.2019, 10:00
12.03.2019, 10:00
13.03.2019, 10:00
14.03.2019, 10:00
15.03.2019, 10:00
16.03.2019, 10:00
17.03.2019, 10:00
18.03.2019, 10:00
19.03.2019, 10:00
20.03.2019, 10:00
21.03.2019, 10:00
22.03.2019, 10:00
23.03.2019, 10:00
24.03.2019, 10:00
25.03.2019, 10:00
26.03.2019, 10:00
27.03.2019, 10:00
28.03.2019, 10:00
29.03.2019, 10:00
30.03.2019, 10:00
31.03.2019, 10:00
01.04.2019, 10:00
02.04.2019, 10:00
03.04.2019, 10:00
04.04.2019, 10:00
05.04.2019, 10:00
06.04.2019, 10:00
07.04.2019, 10:00
08.04.2019, 10:00
09.04.2019, 10:00
10.04.2019, 10:00
11.04.2019, 10:00
12.04.2019, 10:00
13.04.2019, 10:00
14.04.2019, 10:00
Wo:Kröpeliner Tor Rostock
Kröpeliner Straße 50
18055 Rostock
www.geschichtswerkstatt-rostock.de

Landkarte
GoogleMaps
Kontakt:Kröpeliner Tor
18055 Rostock
Tel. 03811216415
Quelle: Tourismusverband M-V/Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub
Inhaltlich verantwortlich ist der Einsteller dieses Datensatzes. Problem melden

Impressum/Nutzungsbedingungen   |   Datenschutz   |   Veranstaltung eintragen


waswannwo-mv.de ist ein Service von:
Leos-Urlaub.de
Mecklenburgische Ostseeküste – Ferienwohnung & Ferienhaus