| Beschreibung | Cem Özdemir oder Philipp Rösler sind prominente Beispiele für Bundespolitiker mit Migrationshintergrund. Die Bedeutung von Migranten als Mitgestalter deutscher Politik steigt kontinuierlich, da es eine steigende Zahl von Wählerinnen und Wählern mit Migrationshintergrund gibt. Doch ohne deutsche Staatsbürgerschaft sind die Möglichkeiten der Mitarbeit begrenzt, weil Migranten − mit Ausnahme von EU-Angehörigen bei Kommunalwahlen − nicht wählen dürfen und somit von der zentralen demokratischen Mitbestimmungsform ausgeschlossen sind. Am Mittwoch, dem 02.03.2011 um 19.30 laden die Heinrich-Böll-Stiftung MV und der Verein migra in Kooperation mit dem Interkulturellen Rat in Deutschland und dem Migrantenrat der Hansestadt Rostock zu einer Podiumsdiskussion über die Notwendigkeit der politischen Partizipation von Migranten ein. Der Politologe und Migrationsexperte Prof. Dr. Schulte wird eingangs referieren und der Frage nachgehen: Welche Wege zu gleichberechtigter politischer Teilhabe von Migranten führen. Diese und die Frage, ob Teilhabe Rassismus minimieren kann, diskutieren die Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg (CDU), Steffen Bockhahn (Die Linke) und Dr. Harald Terpe (B90/GRÜNE) sowie Juri Rosov (Vorsitzender MIGRO), Phuong Kollath (Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat, Rostock) und Adnan Harb (migra e.V.). |