| Beschreibung | Die öffentliche Debatte über die Nutzung von Atomenergie, die Verlängerung von Laufzeiten für Atomkraftwerke und insbesondere die Frage „Wohin mit dem Atommüll?“ wird kontrovers geführt, teilweise ideologisch und emotional aber auch faktenlastig. Die Beschäftigung mit diesem Therma ist schwierig aber notwendig. Die Fotoausstellung "Strahlende Zukunft" beschäftigt sich mit deutschen atomaren Endlagerprojekten und soll die Auseinandersetzung um die Atomenergie weiter vorantreiben. Im Fokus steht die Frage nach der Verantwortung für nachfolgende Generationen. Jenseits politischer Kontroversen soll anregt werden, sich mit der individuellen und der gesellschaftlichen Verantwortung auseinanderzusetzen, die uns die Nutzung der Atomenergie auferlegt. Die Kulturwissenschaftlerin Lisa-Marie Wuttke, die die Ausstellung erstellt und konzipiert hat, verzichtet auf Erläuterungen. Sie vermittelt vielmehr ihren persönlichen Blick auf die Endlagerstätten: befremdlich, unverständlich, düster. Die Ausstellung will irritieren, Fragen entstehen lassen, berühren. Sie soll dazu beitragen, Menschen zum Handeln zu motivieren, in ihrem persönlichen Umfeld und auch darüber hinaus. Zu sehen ist die Ausstellung vom 29.03. bis 05.05.2011, 10 bis 17Uhr im Haus Böll in der Mühlenstraße 9 (Ecke Grubenstraße) in Rostock.
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