| Beschreibung | Matthias Krücke, Jahrgang 1956. arbeitet seit über 30 Jahren als freischaffender Fotograf und Maler mit Ausstellungen, vor allem im Norden. Er arbeitet und lebt überwiegend auf seinem Malerhof in Mecklenburg. Die Landschaft als Spiegelbild der Seele und des Lebensgefühls des Menschen und Künstlers. Impressionismus, Expressionismus, Fauvismus – Grenzziehungen, die Krücke nie akzeptiert hat: Er ist vielmehr ebenso ein Wanderer zwischen den Welten dieser Stilrichtungen, wie ein Wanderer zwischen Farben, Tönen und Klängen, dem die Liebermannsche Interpretation des Impressionismus (und der Kunst?) als Weltanschauung und nicht als Kunstrichtung, am ehesten zusagt. Eine Interpretation, die sich für ihn bis hin zum Fauvismus, als die Fortsetzung des Impressionismus mit anderen malerischen Mitteln, erweitern läßt. Musik in Farben – als Spiegelbild der Seele, als Lebensgefühl und reales Erleben des Synästhetikers und Künstlers Matthias Krücke. Farben und Töne in ihrer wechselseitigen Bedeutung – im optischen wie akustischem Sinne. Synästhesie – die „Vermischung der Sinne “- ist für alle eine frappierende Erscheinung, weil sie uns bewußt macht, wie subjektiv unsere Wahrnehmung und Wirklichkeit ist. Und doch ist dieses Phänomen gerade in der Kunst alt bekannt: Charles Baudelaire, Aleksandr Skrijabin, Jean Sibelius, Franz Liszt und Wassily Kandinsky sind nur einige prominente Beispiele, ebenso wie Nicolai Rimski-Korsakov, Vladimir Nabokov, Olivier Messian und György Ligeti. Die scheinbare Ambivalenz zwischen Sein und Design, Spontaneität und Ästhetik, Klang und Farbe, nimmt in seinen Bildern einen immer größeren Raum ein. In einer oftmals suggestiven Perspektive mit kontrastierenden Farbflächen, ist das Volumen einer Landschaft ebenso präsent, wie die musikalische Emotionalität seiner ihm eigenen Sehweise, die er versucht unmittelbar auf die Leinwand zu übertragen – und somit auch dem Betrachter zu erschließen. Farbe ist Musik und Musik ist Farbe – ist Leben, so sein Credo.
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