| Beschreibung | Hypnose und Sprache - Ein unterhaltsamer Abend mit Manfred Böttcher Ein Vortrag im Dorfhaus Hypnose und unterhaltsamer Abend? Das kann richtig missverstanden werden, unterhaltsam schon aber nicht als Bühnenshows unter Hypnose Bei der Hypnose ging man ursprünglich davon aus, dass es sich um einen schlafähnlichen Zustand handelt. Es geht eher Erreichen eines Trancezustandes, der gekennzeichnet ist durch vorübergehend geänderte Aufmerksamkeit und meist tiefe Entspannung. Im Vordergrund des Abends stehen daher Anwendungen in der Medizin, insbesondere auf therapeutischen Gebieten und bei der Zahnbehandlung. Manfred Böttcher ist vielen als Pilzsachverständiger in der Region bekannt. Seit vielen Jahren widmet er sich aber auch der Hypnose. Einen spannenden Vortrag können Sie am Freitagabend um 19.00 Uhr im Gessiner Dorfhaus erleben. Mehr Informationen unter www.gessin.de Als Hypnose (altgr. hypnos (υπνος), "Schlaf") werden bezeichnet: das Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen Trance (Trance ist gekennzeichnet durch vorübergehend geänderte Aufmerksamkeit und meist tiefe Entspannung). Man spricht auch von hypnotischer Induktion und Hypnose im engeren Sinne. der Zustand der hypnotischen Trance. Trance wird nur im Sinne des Zustands gebraucht. Bei der Hypnose ging man ursprünglich davon aus, dass es sich um einen schlafähnlichen Zustand handelt. Als Hypnotiseur bezeichnet man dabei die hypnotisierende Person, als Hypnotisand (auch: Proband, in der Hypnotherapie Patient oder Klient) die hypnotisierte Person. Dabei kann eine Person auch beide Rollen übernehmen, das bezeichnet man als Auto- oder Selbsthypnose; in allen anderen Fällen nennt man es Fremd- oder Heterohypnose. Eine hypnotische Trance wird mittels Hypnose induziert (Induktion), der Proband befindet sich in Hypnose oder in einer hypnotischen Trance. Zur Beendigung wird die Trance aufgelöst bzw. exduziert (Exduktion), der Hypnotisand wacht auf. Wird der Proband (zum Beispiel zwecks Vertiefung der Trance) aus der Trance geholt und kurz darauf wieder zurück in Trance versetzt, so spricht man von Fraktionierung. Im Rahmen der Hypnose werden dem Probanden ggf. verbale Anweisungen, sog. Suggestionen, gegeben, die direkt auf das Unbewusste wirken sollen. Suggestionen, die auch nach Auflösung der Hypnose noch wirksam sein sollen, werden als posthypnotische Suggestionen bezeichnet. Unter posthypnotischer Suggestion treten messbare Veränderungen der Informationsverarbeitung im Gehirn auf. In neuropsychologischen Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren konnte gezeigt werden, dass dabei die Aktivität bestimmter Gehirnareale selektiv reduziert ist.
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