| Beschreibung | „Leergut“ tritt als Abschluss der Lebensalter-Trilogie des tschechischen Regisseurs Jan Sverák in riesige Fußstapfen. Der erste Teil „Volksschule“ (1991), der sich mit dem Thema Kindheit beschäftigte, war nicht nur das Kinodebüt des Filmemachers, er sicherte diesem auch gleich eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bester nicht-englischsprachiger Film“. Dank dem zweiten Part „Kolya“, der sich der Verantwortung des Erwachsenenalters annahm, konnte Sverák den Goldjungen in derselben Kategorie 1997 sogar mit nach Hause nehmen. Da die Tschechen im Jahr 2008einen anderen Film ins Oscar-Rennen schicken, mußte der dritte Teil nun zwar auf jegliche Acadamy-Ehren verzichten müssen, dafür hat er sich allerdings einen anderen Titel gesichert – mit über einer Million Zuschauern (bei gerade einmal zehn Millionen Einwohnern) hat sich „Leergut“ in seiner Heimat zum erfolgreichsten Kinofilm aller Zeiten gemausert. Besonders beeindruckend ist diese Leistung, wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen Film über das Alter handelt – eigentlich nicht unbedingt das beste Thema, um an den Kinokassen so richtig abzusahnen.
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