Klassik, Theater/Bühne/Film

 erstes Orgelkino: Jack Day improvisiert zum Stummfilm: Nanuk, der Eskimo 
BeschreibungJack Day (Waren) improvisiert auf der historischen Friese-Orgel (1877) zum Stummfilm „Nanuk, der Eskimo“, USA 1922, Regie: Robert J. Flaherty, dem ersten bedeutenden Dokumentarfilm (78 Min) Der Film begleitet über mehrere Wochen den Eskimo Nanuk und seine Familie, die aus den beiden Ehefrauen Nyla und Cunayou, dem jungen Sohn Allee und dem viermonatigen Baby Rainbow besteht. Dokumentiert wird das alltägliche Leben und die Arbeit, wie der Robben- und Walrossjagd, dem Fischfang, Iglubau, Fellhandel, der Pflege der Kinder und der Betreuung der Schlittenhunde. Neben der Schönheit der Natur und der naiven Fröhlichkeit der Menschen wird auch die Härte des arktischen Lebens festgehalten. Die Familie kommt beinahe bei einem plötzlichen Schneesturm ums Leben und wird von Hunger und Verzweiflung geplagt.
Jack Day ist momentan Kantor an der St. Georgenkirche in Waren. Nachdem er vier Jahre in Manchester und anschließend ein Jahr in Cambridge Musikwissenschaften studierte, kam er nach Leipzig und schließlich nach Trossingen, wo er evangelische Kirchenmusik studiert hat. In Waren betreut er eine vielbeachtete Konzertreihe mit vielen Höhepunkten, die er selbst auch gestaltet (z.B. die Aufführung des Oratoriums "Die Schöpfung" von Joseph Haydn).
Datum:19.09.2010
Uhrzeit:19:30
Ort:Bützower Stiftskirche
18246 Bützow
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Tickets:Der Eintritt ist wie immer frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.


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