| Beschreibung | Vor der Premiere: Gesprächsrunde zu »Mephistosyndrom« mit (u.a.) Prof. Dr. Bernhard Meyer-Probst (ehemaliger Leiter des Instituts für Medizinische Psychologie an der Universität Rostock), Klaus-Dieter Kaiser (Leiter der Evangelischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern) und Bronislav Roznos. +++ Mit »Mephistosyndrom« begibt sich das Tanztheater auf die dunkle Spur des Bösen. Als 1971 der Psychologe Philip Zimbardo eine Gruppe von Studenten zufällig in Wärter und Gefangene einteilte und eine Gefängnissituation simulieren ließ, zeigte er in dem als »Stanford Prison Experiment« legendär gewordenen Versuch, dass das Böse offenbar in jedem Menschen schlummert. Es kommt nur auf die soziale Situation an, in der es zum Vorschein kommen kann. Choreograf Bronislav Roznos erkundet das subtile, weil oft verborgene Wirken des Bösen im Alltag und dessen Ausbruch in zerstörerischen Straftaten. An den Beispielen Missbrauch, Amoklauf und Stalking wird die psychologische Dimension solcher Verbrechen tänzerisch-künstlerisch ausgelotet. Eine Inszenierung über gefühl- und gewissenslose Menschen, die uns viel häufiger begegnen, als wir vermuten. +++ Mit Musik von Manu Chao, Alberto Iglesias und Ingram Marshall sowie von Dead Can Dance und Rammstein. +++ Es tanzen: Natalie Brockmann, Hung-Wen Chen, Josef Dvořák, Teresa Lucia Forstreuter, Krzysztof Gradzki, Chika Kaneko, Linda Kuhn, Enkhzorig Narmandakh, Marat Rakhimov, Clemens Soenen, Bronislav Roznos +++ Regie und Choreographie: Bronislav Roznos +++ Ausstattung: Robert Schrag +++ PREMIERE: Samstag, 02. Oktober 2010, 19:30 Uhr, Großes Haus
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