| Beschreibung | Johannes Müller - Malerei, Udo Rathke - Medieninstallation
Johannes Müller (geboren 1935) gilt als der Nestor der derzeitigen Kunstszene. In seinen Bildern bewegt er sich stets am Rande der Abstraktion. Doch Figürlichkeit und Abstraktion stehen nicht im Mittelpunkt seines Interesses. Ihm geht es um die serielle Eröffnung malerischerBildwelten, die sich mal an Architektur, mal an Landschaften orientieren, nie aber bloßeAbbilder sind. Seine Werke sind mit Recht als sperrig zu bezeichnen, doch eröffnet dieAusstellung einen unmittelbaren Zugang zu den mal skizzenhaften, mal in zahlreichenSchichten ausgearbeiteten Bildern.
Buchstäblich hineinbegeben kann man sich in die Arbeiten von Udo Rathke (geboren1955). Seine „Video‐Paintings“ sind intensive Bildwelten, die sich langsam verändern,Farben und Formen gehen ineinander über, dazu ertönt elektronische Musik. Alles in allemein geradezu hypnotisches Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Fünf diesergroßformatigen Projektionen sind zu erleben. Dazu kleinformatige Bildbearbeitungen –Videostills oder übermalte Szenen aus den Projektionen. Ungegenständlich und reduziertauf wenige Flächen und Formen, leuchtend durch starke Farben, durchkreuzt vom Gestus des Malers. (Presse-Info) |