| Beschreibung | Am 14. Mai wird die MoorScheune in Boberow eröffnet Boberow Gleich einer unscheinbaren Schönheit, die gerade einem regenerierenden Bad im Moor entstiegen ist, erwacht die MoorScheune im Karstädter Ortsteil Boberow zu neuem Leben. Mit ihrer Natürlichkeit ausstrahlenden Fassade aus Backsteinen, beigefarbenen Giebeln und großen, braunen Fenstern wartet sie auf eine besondere Party – ihre Eröffnung. Noch vor einem Jahr war am Mellener Weg 3 nur ein verfallenes Anwesen zu sehen. Die 1922 erbaute Scheune befand sich in einem desolaten Zustand, als Christian Ebert und Heidrun Lenthe das Grundstück Ende 2008 kauften. Motiviert von der Idee, aus dem vorhandenen Potenzial eine Geschäftsidee zu entwickeln, gestalteten die beiden einen Teil des Hofes neu und bauten die Scheune um. Mit Hilfe von Leader-Fördermitteln ist ein idyllischer Ort entstanden, an dem alle Generationen bei anspruchsvoller Kultur und Unterhaltung vor der natürlichen Kulisse des Rambower Moores Erholung finden können. „Wir haben möglichst natürliche Baustoffe verwendet“, erklärte Christian Ebert. Dazu sind alte Materialien aufgearbeitet und verwendet worden. Dies hat dem modernen Gebäude einen einzigartigen rustikalen Scheunencharakter verliehen. Im Erdgeschoss kennzeichnen ein Fußboden aus Mauersteinen und offene Balken die Atmosphäre. Deutlich tritt die Liebe zum Detail hervor – nicht nur bei einer aus einem alten Fenster gebauten Vitrine. Die Bühne ist erhalten geblieben, davor hebt sich eine Tanzfläche aus Dielen ab. So bietet sich das Erdgeschoss geradezu an für Feierlichkeiten, Konzerte und den Betrieb eines MoorCafés. Eine hölzerne Treppe führt ins Obergeschoss. Dort bilden helle Dielen einen attraktiven Kontrast zu den dunklen, offenen Balken. „Hier entsteht unser Lesecafé. Aus vielseitig bestückten Bücherregalen können unsere Gäste sich bedienen und beim Lesen hin und wieder den Blick durch das große Panoramafenster auf das Moor schweifen lassen“, skizzierte Christian Ebert eine Option. Analog dazu bietet ein Balkon eine atemberaubende Aussicht auf den Hof und die nicht nur bei Störchen beliebten Moorwiesen. Auf einer gepflasterten Terrasse lässt es sich beim Duft aus einem eigens dafür angelegten Kräutergarten entspannen. All dies wollen Christian Ebert und Heidrun Lenthe ihren Gästen am Freitag, 14. Mai, erstmalig präsentieren. Um 18 Uhr eröffnen sie die MoorScheune. Für die folgenden beiden Tage haben sie ein Fest vorbereitet, jeweils ab 10 Uhr. Am Samstag, 15. Mai, vermitteln Mitarbeiter der Naturwacht Lenzen Wissenswertes über das Moor und eine Irish-Dance-Tanzgruppe aus Berlin bringt alle in Schwung, bevor um 19 Uhr DJ Silvio zum Tanz bittet. Am Sonntag, 16. Mai, können sich die Besucher bei einem Frühschoppen stärken, um 15 Uhr beginnt eine Vorstellung der Theatergruppe „Vier Jahreszeiten“. Im Anschluss an das Wochenende öffnet die MoorScheune ihre Pforten an jedem Wochenende und nach Bedarf, wobei weitere Highlights bereits auf dem Programm stehen. So besteht die Möglichkeit, vom 22. bis 24. Mai, im Rahmen der Veranstaltung „Kunst offen“, Malern und Kunsthandwerkern über die Schultern zu schauen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.moorscheune.de.
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