Sonderausstellung | | Ernte des Schattens. Franz Höhne |
| Beschreibung | Der Barther Maler Franz Höhne (1892 - 1980) Der Lebensweg und das Schaffen Franz Höhnes waren wie das vieler anderer Künstler seiner Generation überschattet von den Erschütterungen der beiden Weltkriege, den in ihrer Folge geschehenen gesellschaftspolitischen Umbrüchen und den Auswirkungen zweier Diktaturen. In Hinterpommern geboren, erhielt er seine künstlerische Ausbildung an den Akademien in Breslau und Weimar, lebte einige Jahre als freischaffender Maler in Dresden und Berlin, bevor er sich am Ende der 1920er Jahre als Zeichenlehrer in Barth niederließ, wo seine Kinder zur Welt kamen und aufwuchsen. Das Frühwerk Franz Höhnes war expressionistisch und von Anteilnahme für die einfachen Menschen seiner Umgebung geprägt gewesen. In den Barther Jahren bestimmte dieses Interesse seine Sujets auch weiterhin, hinzu kam aber jetzt eine mit den Jahren immer stärker werdende Verbundenheit mit dem Meer in allen seinen atmosphärischen Schattierungen und auf das menschliche Leben bezogenen Gesichtern. Max Beckmann wurde zum großen Vorbild Höhnes, nicht zuletzt mit seinen eindringlichen und metaphorischen Bildern vom Meer. Das machte ihn in der Nazi-Diktatur zum künstlerischen Außenseiter.
Geöffnet Mo-Di 10-12, 14-17 Uhr; Do 10-12, 14-18 Uhr; Fr-So 11-16 Uhr
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| Datum: | Mo, 07.11.2011 – So, 25.03.2012 |
| Uhrzeit: | |
| Ort: | Fischlandhaus Neue Straße 38 18347 Wustrow
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